Geologische Störungszonen als Kriterium der Standortwahl Hügel bauender Waldameisen unter Berücksichtigung spezieller mikrobieller Gemeinschaften

Zusammenfassung

Im Jahre 2002 fiel bei strukturgeologischen Kartierungen zur Untersuchung der rezenten Tektonik des Rheinischen Schiefergebirges erstmalig eine auffällige lineare Anordnung von Nestern Hügel bauender Waldameisen entlang von geologischen Störungszonen auf. Stichprobenartige Untersuchungen anderer, kleinräumiger Gebiete in Mitteleuropa führten zu ähnlichen Beobachtungen. In den meisten Gebieten fanden sich aktive Störungszonen an oder in der Nähe der Ameisennester. Diese, zunächst nur oberflächlichen Beobachtungen führten zu der Hypothese, dass das Auftreten von Nestern Hügel bauender Waldameisen an aktive, gaspermeable geologische Störungszonen gebunden sein könnte. Ziel der vorliegenden Arbeit war es eine empirische Überprüfung dieser Hypothese vorzunehmen. Hierzu wurde von April 2005 bis Mai 2007 erstmalig ein größeres zusammenhängendes, komplexes tektonisches Gebiet im Hunsrück (Rheinisches Schiefergebirge), in dem sowohl Bereiche mit rezenten Störungen als auch Bereiche ohne solche auftreten, im Hinblick auf die Waldameisenbesiedlung flächendeckend untersucht...
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