Instrumentelle und auswertemethodische Arbeiten zur Wechselstromgeoelektrik.

Zusammenfassung

Im Rahmen verschiedener Drittelmittelprojekte waren vom Autor Wechselstrommessungen bei z.T. sehr kleinen Signal- zu Rauschverhältnissen durchzuführen. In den ariden Messgebieten (Ägypten, Sudan) waren hierfür die schlechten Ankopplungsbedingungen verantwortlich, in den dicht besiedelten Gebieten (Stadtgebiet Berlin) die hohen Störspannungspegel. Trotz konsequenter Anwendung von Filter- und Stapelungstechniken, blieb die Datenqualität bisweilen unakzeptabel niedrig. Inspiriert durch multivariate Zeitreihenanalysentechniken der Audiomagnetotellurik wurde vom Autor eine geoelektrische Referenztechnik mathematisch formuliert und mit Hilfe von speziell hierfür gefertigten mehrkanaligen Geoelektrikapparaturen erfolgreich eingesetzt. Anhand von Fallbeispielen wurde demonstriert, dass die Anwendung der geoelektrischen Referenztechnik den statistischen Messfehler sowohl im Gelände als auch im Labor um bis zu 2 Größenordnungen verringern kann. Anders als Stapelungstechniken vermindert die Referenztechnik den Messfortschritt jedoch nicht. Ein ungünstig gewählter Referenzstationsstandort kann zu systematisch verfälschten Messwerten führen. Anhand von Modellrechnungen wurde untersucht welche Anordnungen vorteilhaft sind...
Share on:

Das Dokument erscheint in:

e-docs Suche


Erweiterte Suche

Dokumente auflisten

Mein GEO-LEO e-docs

Infos


Login