Die Geothermie-Bohrung Hamburg-Allermöhe

eine Analyse mit Hilfe reaktiver Transportsimulation

Zusammenfassung

Die Bohrung Allermöhe 1 bei Hamburg wurde im Jahr 1998 abgeteuft, um aus dem dort in 3300m Tiefe anstehenden Rhät-Sandstein Thermalwasser für geothermische Heizzwecke zu fördern. Porosität und Permeabilität des Speichergesteins waren jedoch durch massive Anhydrit-Zementation so stark reduziert, dass ein wirtschaftlicher Betrieb der geplanten geothermischen Heizzentrale (GHZ) an diesem Standort nicht möglich war. Da eine ähnlich starke Anhydrit-Zementation des Rhät nur aus der Bohrung Neuruppin 1 bekannt war, stellte sich die Frage nach der Häufigkeit des Auftretens solcher Phänomene und dem damit verbundenen Aufschlussrisiko. Aufgrund der retrograden Löslichkeit von Anhydrit sind Entstehungsszenarien wahrscheinlich, welche eine Ausfällung von CaSO4 durch Temperaturabnahme bewirken...
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