Isotopengeochemische Untersuchungen zum Stoffhaushalt geogen schwefelsaurer Bergbaurestseen des Lausitzer Braunkohlenreviers unter besonderer Berücksichtigung geochemisch gesteuerter Sanierungsverfahren

Zusammenfassung

In den Folgelandschaften der ostdeutschen Braunkohlereviere entstanden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Bergbaurestseen mit pH-Werten kleiner 3. Potentielle Sanierungskonzepte für diese Seen beinhalten häufig geochemisch gesteuerte 'in-lake' Verfahren, bei denen seeinterne Prozesse zum Alkalinitätssgewinn und damit zur Neutralisierung der Gewässer führen sollen. Isotopengeochemische Untersuchungen an zwei sauren Bergbaurestseen der Lausitz lieferten konkrete Hinweise darauf, dass der Prozess der bakteriellen (dissimilatorischen) Sulfatreduktion (BSR) und die anschließende sedimentäre Fixierung von Sulfidmineralen maßgeblich zur Neutralisierung saurer Gewässer beitrugen. Da die Verfügbarkeit metabolisierbarer organischer Substanz hier offenbar limitierend für die BSR war, wurden Flaschenversuche zur Auswahl geeigneter Corg -Quellen zur Stimulierung der BSR durchgeführt. Die geeignetsten Substrate wurden anschließend in Säulenversuchen getestet sowie in Freiwasserversuchen eingesetzt.
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