Untersuchung der Wirkung verschiedener Landnutzungen auf Oberflächenabfluss und Bodenerosion mit einem Simulationsmodell

Zusammenfassung

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, anhand zweier unbeobachteter Teileinzugsgebiete der Striegis, die Abflussbereitschaft und Erosionsgefährdung bei Unterstellung verschiedener Landnutzungsszenarien zu quantifizieren. Die methodische Umsetzung erfolgte dabei mit Hilfe des Simulationsmodells EROSION 3D. Dieses, in der hier erstmals eingesetzten Version des um einen Mehr-Schichten-Ansatz erweiterten Infiltrationsmodells, ermöglicht eine Differenzierung der Bodensäule in beliebig viele Schichten. Mit Hilfe des vom Modell prognostizierten Oberflächenabflusses ist es möglich, flächenbezogene forst- und landwirtschaftliche Maßnahmen des dezentralen Hochwasser- und Erosionsschutzes zu bewerten (VON WERNER ET AL. 2004). Bei den modellierten Landnutzungsszenarien handelt es sich um die Nutzungsvarianten konventionelle Bewirtschaftung, konservierende Bewirtschaftung, Grünland / Direktsaat und Wald. Diese wurden mit zwei Anfangsbodenfeuchten, vier Niederschlagsereignissen und zwei Jahreszeitenvarianten verschnitten. Für die sich daraus ergebenden Szenarienkombinationen wurden Oberflächenabfluss und Gebietsaustrag mit Hilfe des o. g. Computermodells berechnet und vergleichend bewertet ...
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