Die Abbildung von Bewegungsbahnen in Deformationszonen der Erde mit elektrischen Methoden

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Zusammenfassung

Mit der vorliegenden Arbeit werden voneinander unabhängige Experimente zur Untersuchung der elektrischen Leitfähigkeit im Untergrund miteinander verknüpft, mit dem Ziel, das Potenzial der Methode Magnetotellurik für das Abbilden aktiver und fossiler tektonischer Systeme aufzuzeigen. Die Magnetotellurik hat sich in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren zunehmend zu einem zuverlässigen und aussagekräftigen Tiefensondierungsverfahren entwickelt. Dieser positive Entwicklungsprozess wird auch durch meine Forschungsergebnisse dokumentiert, die in verschiedenen Projekten während meiner Zeit am GeoForschungsZentrum entstanden sind. Eine Übersicht über die verwendeten Arbeiten befindet sich in Tabelle 1.1. Große geophysikalische Feldexperimente, wie die hier beschriebenen Magnetotellurikprojekte, lassen sich nur im Team durchführen. Im akademischen Bereich bedeutet dies die Integration von Studenten und Doktoranden bei den Feldmessungen und der anschließenden Bearbeitung der Daten. Entsprechend gehen einige der in Tabelle 1.1 aufgeführten Arbeiten auf Diplomarbeiten oder Promotionsschriften zurück, die von mir mitbetreut wurden. Bei anschließender Veröffentlichung der Arbeiten habe ich als Co-Autor mitgewirkt. Die beiliegenden Veröffentlichungen enthalten eine Einführung in die Methode der Magnetotellurik und gegebenenfalls die Beschreibung neu entwickelter Methoden. Eine allgemeine Darstellung der theoretischen Grundlagen der Magnetotellurik findet man z.B. in (Kaufman & Keller, 1981; Nabighian, 1987; Weaver, 1994). Am Ende der Arbeit befindet sich ein Glossar, in dem einige Begriffe und Abkürzungen erklärt werden.
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