Tertiäre Landoberflächen in Mitteldeutschland als Anzeiger tektonischer Bewegungen — Eine Rekonstruktion mittels Einsatz von Geo-Informationssystemen

Zusammenfassung

Aus der Verteilung und Lage tertiärer und quartärer Ablagerungen in Mitteleuropa lassen sich tertiäre Paläooberflächen rekonstruieren. Die spätere Verstellung dieser Oberflächen erlaubt es, die vertikalen Krustenbewegungen der jüngeren und jüngsten geologischen Vergangenheit zu quantifizieren. Diese Hebungs- und Senkungsbewegungen sind nur wenig durch die lokale Heraushebung der mitteldeutschen Mittelgebirge beeinflusst. Sie sind vor allem die Folge sehr großräumiger Verstellungen der Erdkruste zwischen Nordsee und Fichtelgebirge, bei denen Prozesse im Erdmantel einen entscheidenden Einfluss im großräumigen (mitteleuropäischen) Maßstab haben.
Share on:

Das Dokument erscheint in:

e-docs Suche


Erweiterte Suche

Dokumente auflisten

Mein GEO-LEO e-docs

Infos


Login