Texturanalysen von Halitmyloniten aus den Salzstrukturen Gorleben, Morsleben und Teutschenthal

Zusammenfassung

Das Verständnis der Mechanismen und der Prozesse der Gefügeentwicklung und die damit verbundene Charakterisierung der anisotropen physikalischen Eigenschaften von natürlich deformiertem Steinsalz sind von grundlegender Bedeutung. So lassen sich damit u.a. Aussagen zur Entwicklung von Salzstrukturen vom mikroskopischen bis zum regionalen Maßstab machen, aber auch wichtige Parameter u.a. für den Kavernenbau oder die Endlagerung toxischer Stoffe in Salzstrukturen gewinnen. Ein wichtiger Gefügeparameter ist dabei die kristallographische Vorzugsorientierung (Textur). In der Literatur gibt es im Gegensatz zu Deformationsexperimenten und numerischen Simulationen relativ wenige Untersuchungen natürlicher deformierter Steinsalze (für einen Überblick siehe Scheffzük 1999). Die meisten der bislang untersuchten Proben sind Einzelproben und sind nicht nach mylonitischen oder rekristallisierten Steinsalzgesteinen unterschieden (u.a. Schwerdtner 1966, 1968, Goemann & Schumann 1977, Ertel 1987). Aussagen sind daher nicht zwingend repräsentativ und eine Charakterisierung der gesamten Salinarstruktur nicht möglich. Ziel unserer Arbeiten ist daher eine strukturbezogene (Falten, Scherzonen etc.) Gefügecharakterisierung durch Korrelation von Kornformanalysen, Texturen, makroskopischen Strukturen im dm- bis 10er Meter Bereich und der gesamten Salzstruktur...
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