Der Wärmehaushalt periglazialer Hochgebirgsböden – Zusammenhänge zwischen Bodentiefe und Frostwechseln (Nördlicher Tian Shan, Kasachstan)

Kategorien: Glazialgeologie

Zusammenfassung

Ganzjährige Bodentemperaturmessungen wurden zwischen den Sommern der Jahre 2003 und 2004 an elf verschiedenen Standorten eines Hochgebirgstales im Zailijskij Alatau (Nördlicher Tian Shan, Kasachstan) durchgeführt. Die periglaziale Höhenstufe – hier, an der Nordabdachung des Gebirges in der Höhe von ca. 2.700 bis 3.750 m ü. NN – sowie deren überlappungsbereiche mit den sich vertikal anschließenden Höhenstufen wurden zwischen 2.500 und 4.000 m ü. NN mit einer Äquidistanz von 250 Höhenmetern bemessen. Die Messungen dienen der Untersuchung des Bodenwärmehaushalts periglazialer Böden im Hochgebirge. Hierfür wurden die Höhenlage und die Exposition der Messstandorte, die Messtiefe und andere assoziierte Faktoren erfasst und zueinander in Beziehung gesetzt. Die Ergebnisse der Messungen geben Auskunft über die Häufigkeit und Standortabhängigkeit von Frostwechseln. Hierdurch können Ableitungen zu deren Intensität und morphologischer Wirksamkeit getroffen werden.
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