Über Aufbau und Altersgliederung des Holozäns der Lüneburger Elbmarsch

Kategorien: Glazialgeologie

Zusammenfassung

Zu Beginn des Holozäns waren die glazifluviatilen Sande des Elburstromtales von Schmelzwasserrinnen durchzogen, in denen teilweise die alten Elbarme verliefen. Diese Sande wurden zu Dünen aufgeweht, auf denen sich Podsole bildeten. Während des gesamten Holozäns lagerte die Elbe an ihren Ufern lehmig-sandige, im Hinterland tonreiche Sedimente ab, die sich mit Torfen in verlandeten Altarmen und im Sietland verzahnen. Die Bedeichung im Mittelalter beendete die allgemeine Sedimentation. Nur bei Deichbrüchen kamen örtlich fächerförmige Sanddecken zur Ablagerung. Das Alter von Torflagen und Humusdwögen innerhalb der tonigen Sedimente wurde mittels 14C-Untersuchung bestimmt, ebenso von Holzkohle aus den Dünenpodsolen.
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