Zur Gliederung, Bildung und Altersstellung des Kalksteinschutts am Trauf der westlichen Schwäbischen Alb

Kategorien: Glazialgeologie

Zusammenfassung

Nach der Größe der Gesteinsstücke und dem Gehalt an Feinbestandteilen sind die Schuttmassen am Trauf der westlichen Alb drei verschiedenen Schuttarten zuzuordnen: dem „Schutt der Scherbenhalden", dem „grobstückigen Kalkschutt" und dem „feinsplitterigen Kalkschutt". Die beiden letzteren wurden während der Würmeiszeit gebildet und transportiert, während die Scherbenhalden hauptsächlich postglazial entstanden sind. Aus dem Profilaufbau, aus der Verbreitung und dem Tiefgang der vorhandenen Taschenböden ergibt sich, daß der „feinsplitterige Kalkschutt" nur während ausgesprochener Kaltzeiten (Hochglaziale) und stellenweise (besonders am Fuße des Albtraufs) in situ aus ursprünglich grobstückigem Kalkschutt gebildet wurde.
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