Paleovegetation in West Africa for 18.000 B.P. and 8.500 B.P.

Kategorien: Glazialgeologie

Zusammenfassung

Die Arbeiten konzentrierten sich darauf, eine Rekonstruktion früherer Vegetationsmuster für die sudanischen und guineensischen Savannenlandschaften sowie für die tropischen halbimmergrünen und immergrünen Feuchtwälder zu erstellen. Zahlreiche Untersuchungen zum zeitlichen Vegetationswandel haben gezeigt, daß auch die tropischen Regionen von den nachhaltigen Klimaoszillationen der letzten 20000 Jahre nicht unbeeinflußt geblieben sind. Ein zentrales Problem bei der Beurteilung einer sich wandelnden Vegetation ist der in den jüngeren Zeitabschnitten (ab ca. 8.500 B.P.) zunehmend anthropozoogen induzierte Einfluß auf die Ausprägung der tropischen Pflanzendecke. So sehen sich sämtliche Arbeiten zum zeitlichen Wandel tropischer Ökosysteme mit dem Problem konfrontiert, daß über die Erfassung der rezenten Vegetationsbedeckung sicherlich nur in Ausnahmefällen die natürliche Vegetation erfaßt wird. Es stellt sich zunächst die Frage, welche Vegetationsformation Hinweise auf ein noch weitgehend naturnahes Pflanzenkleid liefert. Das Material, das eine vegetationsökologische Analyse der Zeitscheiben 18.000 und 8.500 B.P. ermöglicht, wurde zunächst über eine Dokumentation vorhandener Informationen zu Paläovegetation und Paläoklima zusammengestellt. Es handelt sich dabei um Informationen aus den Sachgebieten Archäologie, Geomorphologie, Dendrochronologie, Paläobotanik, Palynologie, Tiefseebohrung und Isotopenanalyse. Der nächste Schritt enthält die Ableitung rechnerischer Beziehungen der aktuellen Vegetation zu Klima und Boden. Diese Modelle dienen dazu, die rezenten (aktuellen) Analogien Vegetation Klima auch auf die Paläozeitscheiben anzuwenden. Vorgestellt werden Karten der Vegetationsbedeckung West-Afrikas für 18.000 B.P. (Klimapessimum) und post 8.500 B.P. (nacheiszeitliches Klimaoptimum).
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