Wirkungen des pleistozänen kaltzeitlichen Klimas, insbesondere des Bodenfrostes, in den Sedimenten des östlichen Ostfalen (Raum Hannover - Wolfsburg - Helmstedt -Bad Harzburg - Salzgitter-Bad - Hannover) - Teil 1

Kategorien: Glazialgeologie

Zusammenfassung

In diesem ersten Teil wird der reichhaltige Formenschatz von gegliederten periglazialen Solifluktionsschuttdecken, von Gelifraktionshorizonten, Kongelifraktaten, Frostkesseln, geologischen „Stichen", des Hakenschlagens, von glazigenen Strukturen der Eisstauchung und von Kryoturbationsformen im östlichen Ostfalen (östlicher Teil von Niedersachsen) abgebildet, beschrieben, gedeutet und datiert. Die meisten Formen treten in wahrscheinlich saalezeitlichen (drenthezeitlichen) glazifluvialen und moränalen Lockersedimenten auf, die südlich der nördlichen das Gebiet zerschneidenden Lößgrenze von einer meist dünnen Lößschicht überdeckt werden. Diese hochglaziale weichselzeitliche Lößschicht dient zur Datieaing der gegliederten Solifluktionsschichten und der vielen im Gebiet gefundenen Kryoturbationsformen. In aller Regel muß deren Bildung bereits im zweiten Teil der Saalekaltzeit begonnen haben. Aus der Tiefe, bis zu der die Kryoturbationsformen hinabreichen, wird ein saalezeitlicher und weichselzeitlicher Auftauboden von 1,0 bis 1,5 m erschlossen.
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