Dinozysten aus dem Unter-Miozän (Untere Braunkohlensande, Hamburg-Ton, Obere Braunkohlensande) im Gebiet Dömitz-Lenzen (Salzstruktur Gorleben-Rambow)

Köthe, Angelika

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11673
Köthe, Angelika, (Ed.),2003: Dinozysten aus dem Unter-Miozän (Untere Braunkohlensande, Hamburg-Ton, Obere Braunkohlensande) im Gebiet Dömitz-Lenzen (Salzstruktur Gorleben-Rambow). In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; 2003; Band 10; Heft 1/2, Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11673. 

Abstract

[...] Die Studie untersucht die Dinozysten-Flora in den kalkfreien, sandig-schluffigen Sedimenten des Unter-Miozäns im Bereich der Salzstruktur Gorleben-Rambow. Da klassische Mikrofossilien wie Foraminiferen oder Kalknannoplankton in diesen Schichten weitgehend fehlen, stellen Dinozysten das wichtigste Werkzeug für die biostratigraphische Datierung dar. Die Autorin analysiert Proben aus zahlreichen Bohrungen und korreliert die marinen bis brackischen Ablagerungssequenzen der Unteren und Oberen Braunkohlensande sowie des Hamburg-Tons. Trotz eines insgesamt geringen Fossilgehalts konnten charakteristische Arten identifiziert werden, die eine präzisere zeitliche Einordnung der Sedimentationszyklen und eine Rekonstruktion der paläoökologischen Bedingungen (z. B. wechselnder terrigener Einfluss) im norddeutschen Tertiärbecken ermöglichen.