Ein Beitrag zur Methodik der hydrogeochemisch-genetischen Kartierung von Grundwässern in den Lockergesteinsgrundwasserleitern des Norddeutschen Tieflands
DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11352
Abstract
[...] Der Artikel befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung einer spezialisierten Methodik zur Kartierung der chemischen Grundwasserbeschaffenheit in den komplexen Lockergesteins-Grundwasserleitern Norddeutschlands. Der Autor stellt ein hydrogeochemisch-genetisches Modell vor, das nicht nur die aktuelle Konzentration von Inhaltsstoffen darstellt, sondern auch die Prozesse der Stoffentwicklung von der Neubildung bis zum tiefen Abstrom berücksichtigt. Die Studie erläutert die Datengrundlage, die auf einer Vielzahl von Grundwasservollanalysen basiert, und diskutiert die Einflüsse von Substrat, Verweilzeit und anthropogenen Einträgen auf die regionale Hydrogeochemie. Anhand von Beispielen aus dem Land Brandenburg wird gezeigt, wie durch die Kombination statistischer Verfahren und geowissenschaftlicher Fachkenntnisse detaillierte Kartenwerke erstellt werden können, die als Planungsgrundlage für die Wasserwirtschaft und den Umweltschutz dienen. Der Beitrag schließt damit eine methodische Lücke bei der großräumigen Bewertung und Visualisierung von Grundwasserressourcen in sedimentären Beckenstrukturen.
Subjects
HydrogeochemieGrundwasser
Kartierung
Norddeutsches Tiefland
Brandenburg
Lockergestein
Genese
Beschaffenheit

