Tagesbrüche – Folgeerscheinungen des untertägigen Braunkohlenbergbaus in Ostbrandenburg

Wedde, Ralf-Günter

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11694
Wedde, Ralf-Günter, (Ed.),2003: Tagesbrüche – Folgeerscheinungen des untertägigen Braunkohlenbergbaus in Ostbrandenburg. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; 2003; Band 10; Heft 1/2, Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11694. 

Abstract

[...] Der Beitrag dokumentiert anhand verschiedener Beispiele aus Ostbrandenburg die Entstehung und die Erscheinungsformen von Tagesbrüchen, die als Spätfolgen des historischen Braunkohlentiefbaus auftreten. Da dieser Bergbau zumeist im Kammer-Pfeiler-Bruchbau in geringen Tiefen (10 bis 80 m) stattfand, führen heute verrottende Holzausbauten oder nachgebende Kohlepfeiler zum Einsturz der untertägigen Hohlräume. Die daraus resultierenden Verbruchsprozesse pflanzen sich bis zur Erdoberfläche fort und stellen eine erhebliche Gefährdung für die öffentliche Sicherheit dar. Der Autor beschreibt die Mechanismen im Lockergebirge und zeigt die Notwendigkeit einer systematischen Erfassung und Sicherung dieser Altbergbaurelikte auf.