In situ-Spannungsmessungen in Thüringen und Sachsen
Bankwitz, Elfriede
Franzke, Hans Joachim
Rauche, Henry
Dannapfel, Manfred
LBGR Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg
DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-10551
Abstract
[...] Die Ergebnisse der Untersuchungen erweitern und verbessern die bisherige Kenntnis über den rezenten Spannungszustand eines Teilgebietes von Mitteleuropa. Die Messergebnisse vom Raum Sachsen-Thüringen beruhen auf oberflächennahen in-situ-Messungen, spiegeln zwar nur die Spannungsverteilung der obersten Kruste wider, ergeben aber doch ein interpretierbares Bild. Trotz der Variabilität in der Spannungsrichtung und -intensität ist eine geologierelevante Felderung mit jeweils relativ homogenen Spannungsrichtungen erkennbar. In-situ-Spannungsmessungen sind offenbar trotz der bekannten Einschränkungen geeignet, das unterschiedliche rezente Verhalten geologischer Strukturen zu ermitteln. Nachweisbar ist ein Einfluß rezenter aktiver regionaler Störungszonen auf das Spannungsfeld. Gestützt wird die Aussagefähigkeit der Meßdaten durch Ergebnisse anderer Autoren, mit denen sie in der Regel übereinstimmen.
Subjects
Rezenter SpannungszustandIn-situ-Spannungsmessungen
Sachsen-Thüringen
Geologische Strukturen
Störungszonen

