Holozäne Sedimentstrukturen im Oderbruch und ihre Erkennbarkeit in flugzeuggestützten Radaraufnahmen

Schlaak, Norbert

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11837
Schlaak, Norbert, (Ed.),2005: Holozäne Sedimentstrukturen im Oderbruch und ihre Erkennbarkeit in flugzeuggestützten Radaraufnahmen. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; 2005; Band 12; Heft 1/2, Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11837. 

Abstract

[...] Die Studie untersucht die Anwendung von luftgestütztem Synthetic Aperture Radar (SAR) zur Identifizierung suboberflächennaher fluvialer Sedimentstrukturen im Oderbruch. Im Rahmen des Pilotprojekts „SediSAR“ wurde analysiert, wie gut ehemalige Flussläufe, Uferwälle und Rinnensysteme, die für die Stabilität von Hochwasserschutzdeichen kritisch sein können, in Radarbildern sichtbar gemacht werden können. Der Autor vergleicht die Fernerkundungsdaten mit sedimentologischen Befunden aus Bohrungen und Sondierungen. Es zeigt sich, dass Radaraufnahmen aufgrund ihrer Sensitivität für Bodenfeuchte und Oberflächenrauhigkeit wertvolle Hinweise auf lithologische Inhomogenitäten im Deichhinterland liefern. Der Beitrag leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ingenieurgeologischen Risikobewertung und zum Katastrophenmanagement in Flusslandschaften.