Aufsuchungserlaubnis für die Kupferlagerstätte Spremberg erteilt

Freytag, Klaus

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11504
Freytag, Klaus, (Ed.),2008: Aufsuchungserlaubnis für die Kupferlagerstätte Spremberg erteilt. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; 2008; Band 15; Heft 1/2, Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11504. 

Abstract

[...] Diese Kurzmitteilung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) berichtet über die Erteilung der bergrechtlichen Erlaubnis zur Aufsuchung von Kupfer und Begleitmetallen für die Lagerstätte Spremberg-Graustein an das Unternehmen MINERA S. A. Das Erkundungsfeld umfasst insgesamt 387 km², wovon sich der Großteil im Land Brandenburg und ein kleinerer Teil im Freistaat Sachsen befindet. Die Lagerstätte, die bereits zu DDR-Zeiten intensiv erkundet wurde, weist Bilanzvorräte von ca. 1,5 Millionen Tonnen Kupfer auf. Der Autor erläutert das Auswahlverfahren unter mehreren Bewerbern sowie die Abstimmung mit dem Sächsischen Oberbergamt. In der nun folgenden Aufsuchungsphase sollen die fachlichen Grundlagen durch neue Bohrungen (bis 1.500 m Tiefe) und geophysikalische Spezialuntersuchungen verdichtet werden, um die wirtschaftliche Erschließbarkeit final zu bewerten. Der Beitrag hebt hervor, dass moderne geologische Interpretationen zur Genese und Struktur der Lagerstätte (u. a. durch Dr. Jürgen Kopp) maßgeblich zum erneuten „Berggeschrei“ und dem damit verbundenen Investoreninteresse geführt haben. Damit dokumentiert die Mitteilung einen wichtigen Schritt zur Wiederbelebung des Metallerzbergbaus in der Lausitz.