Brandenburg - Berlin: Die Findlingsallee des Museums der Natur und Umwelt im Cottbuser Spreeauenpark

Grunert, Konrad
LBGR Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-10633
Grunert, Konrad, LBGR Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (Ed.),1996: Brandenburg - Berlin: Die Findlingsallee des Museums der Natur und Umwelt im Cottbuser Spreeauenpark. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; Band 1; 1996, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-10633. 

Abstract

[…] Der Text beschreibt die Findlingsallee des Museums der Natur und Umwelt im Cottbuser Spreeauenpark, die im Rahmen der Bundesgartenschau 1995 als landschaftsgestalterisches Projekt angelegt wurde. Entlang eines Weges wurden zahlreiche nordische Geschiebe, vor allem aus den skandinavischen Gebirgen und dem Ostseeraum, als museales Freiluftobjekt präsentiert, um Besuchern geologische Prozesse und die Wirkung der Inlandvereisungen zu veranschaulichen. Die Findlinge sind überwiegend nach Gesteinsgruppen sortiert, darunter Metamorphite, Magmatite, Vulkanite und Sedimentgesteine, viele davon mit charakteristischen Strukturen und Farben. Besonders seltene oder auffällige Exemplare, wie Rapakiwigranite, Diabase, Syenogabbro oder Larvikite, werden einzeln hervorgehoben. Auswahl und Bestimmung erfolgten durch den Naturwissenschaftlichen Verein der Niederlausitz sowie Geologen des Museums. Zur Besucherinformation erschien ein Faltblatt mit Abbildungen und Lageplan. Die Findlingsallee ist zugleich geowissenschaftliches Anschauungsobjekt, touristischer Anziehungspunkt und Beitrag zur Vermittlung regionaler Erdgeschichte.