Braunkohlentiefbau der ehemaligen Gruben „Pauline“ und „Carlsgruben“ zwischen Petershagen und Treplin – Untersuchungsergebnisse und Gefährdungsabschätzung

Mrotzek, Klaus
Morgenroth, Volker

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11835
Mrotzek, Klaus; Morgenroth, Volker, (Ed.),2005: Braunkohlentiefbau der ehemaligen Gruben „Pauline“ und „Carlsgruben“ zwischen Petershagen und Treplin – Untersuchungsergebnisse und Gefährdungsabschätzung. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; 2005; Band 12; Heft 1/2, Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11835. 

Abstract

[...] Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Gefährdungsabschätzung ehemaliger Braunkohlentiefbaue im Gebiet zwischen Petershagen und Treplin, nordwestlich von Frankfurt (Oder). Durch den Fund historischer Rissunterlagen konnten die Ausmaße der Gruben „Pauline“ und „Carlsgruben“ rekonstruiert werden, die über Jahrzehnte ein Areal von ca. 40 ha untertägig verritzt haben. Die Autoren untersuchen die Ursachen für die heute sichtbaren Geländeeinsenkungen und bewerten das Risiko von Tagesbrüchen und anderen Bergschäden. Dabei werden die geologischen Besonderheiten, wie die durch glazigene Prozesse gestörte Lagerung der Kohleflöze, und deren Einfluss auf die Standsicherheit der Grubenbaue detailliert diskutiert. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Sicherung des Altbergbaugebietes und die künftige landwirtschaftliche sowie infrastrukturelle Nutzung der betroffenen Flächen.