Zu einigen geowissenschaftlichen Meilensteinen Brandenburgs

Stackebrandt, Werner

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11439
Stackebrandt, Werner, (Ed.),2006: Zu einigen geowissenschaftlichen Meilensteinen Brandenburgs. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; 2006; Band 13; Heft 1/2, Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11439. 

Abstract

[...] Die brandenburgische Landschaft ist trotz ihrer geringen Höhenlage keineswegs eintönig, sondern durch junge geologische Prozesse geprägt, die eine abwechslungsreiche Landschaft mit Seen, Endmoränen und bedeutenden Schichtenfolgen hinterlassen haben. Diese geologischen Objekte sind nicht nur regional interessant, sondern haben für die Entwicklung der europäischen Geowissenschaften eine hohe Bedeutung erlangt. Der Beitrag beschreibt wesentliche Meilensteine wie die Etablierung der Inlandeistheorie durch Torell am Rüdersdorfer Kalkberg, die zur Anerkennung der pleistozänen Vergletscherung Norddeutschlands führte. Zudem werden die Bedeutung der geologischen Landesaufnahme, die Entdeckung bedeutender Rohstoffvorkommen und die Entwicklung moderner geowissenschaftlicher Konzepte in der Region Berlin-Brandenburg beleuchtet. Brandenburg wird dabei als ein klassisches Gebiet der Glazialforschung und als wichtiger Standort für die Erforschung der känozoischen Beckenentwicklung sowie neotektonischer Prozesse charakterisiert.