Entwicklung, Harmonisierung und Validierung geologischer 3D-Modelleim Grenzbereich Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern und Polen im Rahmen des europäischen Forschungsnetzwerkes GeoERA

Jahnke, Christoph
Obst, Karsten
Höding, Thomas
Szynkaruk, Ewa
Małolepszy, Zbigniew
Żuk, Tomasz
Pueyo, Emilio L.
Ayala, Conxi

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-10894
Jahnke, Christoph; Obst, Karsten; Höding, Thomas; Szynkaruk, Ewa; Małolepszy, Zbigniew; Żuk, Tomasz; Pueyo, Emilio L.; Ayala, Conxi, (Ed.),2022: Entwicklung, Harmonisierung und Validierung geologischer 3D-Modelleim Grenzbereich Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern und Polen im Rahmen des europäischen Forschungsnetzwerkes GeoERA. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; 2022; Band 29; Heft 1/2, Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-10894. 

Abstract

[...] Das Forschungsnetzwerk der Geologischen Dienste Europas „GeoERA“ förderte das Projekt „3D Geomodeling for Europe“ (3DGEO-EU) mit dem Ziel, grenzüberschreitende 3D-Untergrundmodelle zu erarbeiten, zu harmonisieren und zu dokumentieren. Dieser Beitrag fokussiert auf die onshore Grenzregion Polen/Deutschland (Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern), um Diskrepanzen und Unstetigkeiten zwischen den vorhandenen nationalen Modellen zu beheben, welche aufgrund unterschiedlicher Datengrundlagen, Interpretationsansätze und Softwarelösungen entstanden. Die Modelle reichen stratigraphisch vom Perm bis ins Mesozoikum. Die Harmonisierung, durchgeführt in Kooperation mit dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR), dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG) und dem Polish Geological Institute (PGI-NRI), stützte sich auf die Korrelation seismostratigraphischer Profile. Aufgrund rechtlicher Einschränkungen war ein direkter Austausch von Primärdaten nur in geringem Umfang möglich, weshalb überwiegend anonymisierte und interpretierte Daten verwendet werden mussten. Gravimetrische Daten wurden zur Validierung und Schließung von Datenlücken, insbesondere im Prätertiär, herangezogen, um ein landesübergreifendes, blattschnittfreies Modellgerüst für das Mitteleuropäische Beckensystem zu schaffen.