Quartäres Raseneisenerz in Mecklenburg-Vorpommern – Genese, Stoffbestand, Vorkommen und Nutzung

Zwahr, Hasso
Granitzki, Klaus
Schomburg, Joachim
Zander, Hans-Jürgen

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11769
Zwahr, Hasso; Granitzki, Klaus; Schomburg, Joachim; Zander, Hans-Jürgen, (Ed.),2000: Quartäres Raseneisenerz in Mecklenburg-Vorpommern – Genese, Stoffbestand, Vorkommen und Nutzung. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge; 2000; Band 7; Heft 1/2, Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11769. 

Abstract

[...] Die Autoren untersuchen das Vorkommen und die Entstehung von Raseneisenerzen im Nordosten Deutschlands. Neben der geochemischen Genese (Ausfällung von Eisenoxiden im Bereich von Grundwasserschwankungen) liegt ein Schwerpunkt auf der historischen Bedeutung. Der Beitrag dokumentiert die Nutzung des Erzes als Rohstoff für die Eisenverhüttung (z. B. in Torgelow bis 1858) und als charakteristisches Baumaterial in der „Griesen Gegend“ (Südwest-Mecklenburg). Analysiert werden zudem der Mineralbestand (Goethit, Lepidokrokit) und die stofflichen Eigenschaften, die dieses weiche, poröse Gestein für historische Bauwerke so attraktiv machten.