Diskriminanzanalyse der Kleingeschiebestatistik an Geschiebemergeln der Prignitz
DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11834
Abstract
[...] Der Beitrag untersucht die stratigraphische Zuordnung glazialer Sedimente in der Prignitz mithilfe der Kleingeschiebe- bzw. Feinkieszählmethode. Da fossilleere Geschiebemergel oft schwer zu korrelieren sind, nutzt der Autor die statistische Diskriminanzanalyse, um Unterschiede im Geschiebeinventar (z. B. Anteile von Kreide, Kalkstein oder kristallinen Gesteinen) objektiv zu bewerten. Ziel ist es, die verschiedenen Grundmoränen der Elster-, Saale- und Weichsel-Kaltzeit anhand ihrer lithologischen Zusammensetzung sicher voneinander abzugrenzen und so die Eisbewegungsrichtungen zu rekonstruieren. Die Studie zeigt, dass die Diskriminanzanalyse ein wertvolles Werkzeug zur Identifikation und Korrelation quartärgeologischer Schichtfolgen im norddeutschen Tiefland darstellt und die klassische Geschiebestatistik mathematisch absichert.
Subjects
BrandenburgPrignitz
Geschiebemergel
Pleistozän
Glazialmorphologie
Lithostratigraphie
Kleingeschiebe
Statistik
Diskriminanzanalyse

