Chancengleichheit in der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft

Martin, Tina
Schwalenberg, Katrin ORCIDiD
Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V. (DGG)

DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-dgg100-03
Is part of: 10.23689/fidgeo-dgg100-01
Martin, Tina; Schwalenberg, Katrin, Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V. (DGG) (Ed.),2024: Chancengleichheit in der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft. In: Mitteilungen der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft; 2024; Band 1 (Sonderheft DGG100), Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e. V. (DGG), DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-dgg100-03. 

Abstract

Im Frühling 2017 trafen sich 15 Geophysikerinnen mit dem damaligen DGG-Präsidenten Michael Weber, um über Chancengleichheit und die Situation von weiblichen Mitgliedern innerhalb der DGG zu diskutieren. Vorausgegangen waren Diskussionen innerhalb des DGG-Vorstandes, um die männliche Namensgebung einer neuen Medaille sowie eine allgemeine Unzufriedenheit über die ungleiche Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen in der DGG. Das Thema Chancengleichheit war natürlich zu dem Zeitpunkt nicht neu, jedoch fehlte die Initialzündung, um sich dieser Problematik anzunehmen und allen Mitgliedern bewusst werden zu lassen. Seit dieser Zeit ist viel passiert. Das Komitee Chancengleichheit wurde gegründet. Das Thema Gleichstellung ist viel präsenter und es gibt dazu ein klares Bekenntnis der DGG in ihrem Strategie-Papier „2020+“ (Kopp, 2021). Zum ersten Mal in der nun 100-jährigen DGG-Geschichte wurde 2019 eine Frau zur Präsidentin gekürt und auch im Vorstand sind zunehmend mehr Frauen vertreten.