Kleinräumige Bodenheterogenität im Jungmoränengebiet Brandenburgs – eine Herausforderung durch die Jahrhunderte
DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11846
Abstract
[...] Der Beitrag thematisiert die ausgeprägte kleinräumige Variabilität der Bodenverhältnisse im brandenburgischen Jungmoränenland und deren Bedeutung für die landwirtschaftliche Nutzung von der historischen Epoche Albrecht Daniel Thaers bis in die Gegenwart. Anhand historischer Zitate und moderner Bodenuntersuchungen wird verdeutlicht, wie die „scheckigen“ Ackerflächen mit ihren wechselnden Bodenarten (Sand, Lehm, Schluff) seit Jahrhunderten eine Herausforderung für die Bewirtschaftung darstellen. Der Autor schlägt einen Bogen von den ersten wissenschaftlichen Beobachtungen in Möglin über die Forschungsarbeiten am Kaiser-Wilhelm-Institut in Müncheberg bis hin zu aktuellen Ansätzen des Precision Farming. Die Arbeit zeigt auf, dass das Verständnis der geogenen Bodenheterogenität die Voraussetzung für eine effiziente und ressourcenschonende Landnutzung in dieser Region ist.
Subjects
BrandenburgJungmoränengebiet
Bodenheterogenität
Landwirtschaft
Agrargeschichte
Möglin
Thaer
Müncheberg
Bodenvariabilität
Präzisionslandwirtschaft

