Lochsteine des Ostbrandenburger Braunkohlentiefbaus
DOI: https://doi.org/10.23689/fidgeo-11786
Abstract
[...] Der Autor dokumentiert die historische Bedeutung und Funktion von Lochsteinen im ostbrandenburgischen Braunkohlerevier. Diese Steine dienten der oberirdischen Markierung von untertägigen Grubenfeldgrenzen und sind Zeugnisse des preußischen Bergrechts von 1865. Der Beitrag erläutert die verschiedenen Typen – vom Kopflochstein bis zum Mittelstein – und deren markscheiderische Bedeutung. Anhand zahlreicher Beispiele, wie den Grubenfeldern „Felix“ oder „Mariens Hoffnung“, wird der heutige Zustand dieser oft vergessenen Kleindenkmale beschrieben. Der Text unterstreicht den Wert der Lochsteine als wichtige Relikte der regionalen Bergbaugeschichte, die trotz ihrer Unscheinbarkeit wesentliche Informationen über die Ausdehnung historischer Abbaugebiete liefern.
Subjects
BrandenburgNiederlausitz
Braunkohle
Tiefbau
Lochstein
Markscheidewesen
Bergrecht
Grubenfeld
Bergbaugeschichte
Denkmalschutz

