Provenienzanalyse an paläozoischen Metasedimenten der Ostalpen mit Schwerpunkt in der Nördlichen Grauwackenzone

Petrographie, Glimmerchemie, 40Ar/39Ar-Datierungen

Zusammenfassung

 
Für die vorliegende Arbeit wurden aus dem alpinen Paläozoikum im Westabschnitt der Nördlichen Grauwackenzone schwachgradig metamorphe klastische Sedimentgesteine untersucht. Anhand der Sedimentpetrographie sowie der chemischen Analyse und 40Ar/39Ar-Datierung enthaltener detritischer Hellglimmer war die Provenienz des klastischen Detritus abzuleiten. Alle drei Untersuchungsmethoden erbrachten unabhängig voneinander ähnliche Aussagen zum Aufbau des Liefergebiets der klastischen Sedimentgesteine. Damit konnten die paläozoische Entwicklung der Nördlichen Grauwackenzone detaillierter entschlüsselt und bisher noch offene Fragen beantwortet werden.Die klastischen Abfolgen der Nördlichen Grauwackenzone können mehr als 2000 m Mächtigkeit erreichen. Ihre Sedimentation umfasst den Zeitraum vom Ordovizium bis in das Karbon. Anhand der Untersuchungen zur Petrographie erwiesen sich die untersuchten Sandsteine als quarzbetonte Grauwacken oder Subgrauwacken. Ihr Matrixanteil ist hoch, Quarz überwiegt deutlich gegenüber Feldspat- und Gesteinsklasten. Der überwiegende Teil der Modalanalysen zeigt für das klastische Material die Herkunft aus einem kontinentalen Bereich ("Continental Block Provenance"). Nur wenige Proben aus den stratigraphisch jüngsten Bereichen der klastischen Abfolgen belegen die Herkunft ihres Detritus aus einem in Abtragung befindlichen Orogen ("Recycled Orogen Provenance").
 
Zsfassung in engl. Sprache
 
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