Lösung der Grenzflächenproblematik bei der gemeinsamen Inversion geoelektrischer und seismischer Daten von oberflächennahen, porösen Schichten

Zusammenfassung

Bisherige Ansätze Daten aus Seismik und Geoelektrik durch einen Joint Inversionsalgorithmus zu interpretieren schlagen oftmals fehl, da sowohl die Tiefen und Formen der Grenzflächen als auch die Grenzflächenanzahl für die eingesetzten Meßmethoden verschieden sein können. In der Arbeit wird dieses Problem auf der Ebene der Modellierung gelöst. Dazu wird ein Modell für ein poröses, körniges Sediment entwickelt, welches das elastische und elektrische Verhalten des Gefüges beschreibt. Die Eigenschaften des Porenraumes, vor allem die Porosität und die Fluidverteilung im Porenraum, werden dann als Bindeglied zwischen Seismik und Geoelektrik benutzt. Nach der Lösung des Modellierungsproblems wird die Joint Inversion der geoelektrischen Sondierungen, Refraktionsseismik und Oberflächenwellenseismik in geeigneter Weise formuliert. Die Durchführbarkeit dieser Joint Inversion wird anhand eines synthetischen Beispiels und eines bis dato nicht interpretierbaren Felddatensatzes gezeigt.
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