Three-dimensional finite element modeling of slip rate variations on faults caused by glacial interglacial changes in ice and water volumes

parameter study and application to nature

Zusammenfassung

Paläoseismologische Daten lassen vermuten, dass viele aktive Störungen in unterschiedlichen tektonischen Settings eine Veränderung in der Bewegungsrate auf der Störung kurz nach dem Ende des letzten glazialen Maximums erfahren haben. Als Beispiel seien die postglazial entstandenen oder reaktivierten Pärve Überschiebung oder die Stuoragurra Überschiebung in Nord Skandinavien (Lappland Fault Province), aber auch die über Millionen Jahre aktive Wasatch Abschiebung in der Basin and Range Province oder die Tote Mehr Transform Störung genannt. In dieser Arbeit werden dreidimensionale Finite Elemente Modelle benutzt um den Einfluss von Lastwechseln auf der Erdoberfläche auf das Verhalten einzelner Störungen zu untersuchen. Die Resultate dieser Arbeit zeigen, dass klimabedingte Volumenänderungen von Gletschern und Seen auf der Erdoberfläche das Spannungsfeld der Kruste beeinflussen. Generell gilt: Lastzunahme führt zu verringerten, Entlastung zu erhöhten Bewegungsraten auf der Störung.
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