Isotopen- und Elementuntersuchungen präsolarer Siliziumkarbid-Körner mit Flugzeit-Massenspektrometrie von Sekundärionen und Laser-ionisierten sekundären Neutralteilchen

Zusammenfassung

Präsolare Körner mit Größen von wenigen Mikrometern gestatten einen Einblick in das Sterninnere, da sie Kondensate von Sternmaterial sind und die Entstehung des Sonnensystems überlebten. Man extrahiert sie mit Säuren aus primitiven Meteoriten. Mit der Flugzeit-Sekundärionenmassenspektrometrie sind durch die Aufnahme kompletter Massenspektren umfassende Studien möglich. Flüssigmetallionenquellen mit hoher Ortsauflösung ermöglichen es, interne Strukturen sichtbar zu machen. Neben heterogenen Elementverteilungen fanden sich Heterogenitäten in der Verteilung des ursprünglichen 26Al/27Al-Isotopenverhältnisses. Diese Heterogenitäten können auf Extraktions- und/oder Kondensationseffekte zurückgeführt werden. Durch die hohe Ortsauflösung war es möglich, zuvor nicht unterscheidbare Körner einzeln zu klassifizieren. Durch die Aufnahme kompletter Spektren konnten mehrere Isotopenverhältnisse für einzelne Körner bestimmt und der stellare Ursprung der Körner besser eingegrenzt werden.
Share on:

Das Dokument erscheint in:

e-docs Suche


Erweiterte Suche

Dokumente auflisten

Mein GEO-LEO e-docs

Infos


Login