Bioklimatische Bewertung von Bebauungsstrukturen am Beispiel zweier Wohngebiete in Halle/S.

Zusammenfassung

 
Ziel dieser Arbeit war es, ein neuartiges bioklimatisches Bewertungsverfahren zu entwickeln, welches die Mängel der gängigen Bewertungsverfahren wie PMV oder PET verbessern sollte. Untersucht wurden zwei Wohngebiete in Halle / S.: die Plattenbausiedlung Halle-Neustadt und das Gründerzeitviertel Paulusviertel. Beide haben den gleichen inneren Aufbau, jedoch in unterschiedlichen Dimensionen: die Straßen, Innenhöfe und öffentliche Grünflächen - den Stadtelementen -, in welche die Untersuchungsgebiete untergliedert wurden. Erhoben wurden hierfür Klimadaten und -faktoren, die Empfindung und Bewertung der klimatischen Situation der Bewohner sowie deren Änderungswünsche. Bei der Datenerhebung und -verarbeitung kamen die Methoden Kartierung, Geländemodellierung, Messungen an Klimastationen und Meßfahrten, Simulationen, räumliche Interpolation und Befragung zum Einsatz. Die zentrale Datenhaltung erfolgte im GIS, wobei sämtliche Einzeldaten den ausgewiesenen Stadtelementen zugewiesen wurden. Die eigentliche Bewertung wurde mittels Clusteranalyse je Untersuchungsgebiet und Bewertungsziel durchgeführt. Das Ergebnis waren 6 bis 8 Klassen, deren klimatische Charakteristika durch die Ausprägung der Eingangsparameter beschrieben wird. Das Verfahren wurde auf die Bewertung der Lufttemperatur-, Luftfeuchtigkeits-, Licht- und Windverhältnisse angewendet, wobei die Anwendbarkeit auf die ersten drei beschränkt wurde. Mit den Daten der Klimastationen wurden die gewonnenen Ergebnisse der Clusteranalyse validiert...
 
Zsfassung in engl. Sprache
 
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