Characteristics and origin of a Saalian glaciolacustrine to glaciofluvial succession in the Hümmling region, NW Germany

Kategorien: Glazialgeologie

Zusammenfassung

Im Tiefland Nordwestdeutschlands sind von der saalezeitlichen Vereisung aufgebauten glazifluvialen Geestplatten und Stauchmoränen von flachen Niederungen umgeben. Im Untersuchungsgebiet im Hümmling besteht die Geestplatte aus hauptsächlich sandigen Schmelzwasserablagerungen die von Grundmoräne oder Blockbestreuung überdeckt sind. Diese Sanderfläche ist vom Haupt-Drenthe-Vorstoß abgelagert und danach beim weiteren Vorrücken des Eises überfahren worden. Die Schmelzwassersande bilden nach oben gröber werdende Sequenzen, die im Untersuchungsgebiet in drei Gruben aufgeschlossen sind. Vom Liegenden zum Hangenden sind in den Aufschlüssen drei vom Wasser abgelagerte Fazies erkennbar: eine untere glazilimnische Fazies, eine Übergangsfazies und eine obere glazifluviale Fazies. Sofern sich keine erosiven Zwischenfälle ergeben haben, ist die aufwärtsgerichtete Veränderung von einer Fazies zur anderen ausgesprochen allmählich. Dieser Artikel bringt Argumente dafür, daß die untere Fazies abgelagert worden sei in einer abflußlosen Senke,die sich im fernen Vorland des Inlandeises befand. Durch diesen Vorgang wurde das Gelände eingeebnet und vorbereitet auf eine allmähliche Änderung von glazilimnischen nach glazifluvialen Ablagerungsverhältnissen.
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