Radiocarbon dating and its applications in Quaternary studies

Kategorien: Glazialgeologie

Zusammenfassung

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Herkunft von Radiokohlenstoff, den globalen Kohlenstoffkreislauf, anthropogene Einflüsse auf das atmosphärische 14C und die Grundlagen der Radiokohlenstoffmethode. Probenaufbereitung und das Messen der 14C Konzentration sind wichtige Aspekte im Zusammenhang mit der Radiokohlenstoffdatierung. Gegenwärtige Fortschritte in der Probenaufbereitung erlauben ein besseres Verstehen lang bekannter Probleme (z.B. die Kontamination von Knochen) und haben zu verbesserten Chronologien geführt. In diesem Überblick werden verschiedene Aufbereitungstechniken für typische Probengattungen beschrieben. Der letzte Schritt beim Erstellen einer Chronologie ist die Kalibration der Radiokohlenstoffalter. Die gegenwärtige auf Baumringzeitreihen basierende Kalibrationskurve wird stetig über das Holozän und Spätglazial hinaus erweitert. Eine zuverlässige Kalibrationkurve für die letzten 50.000–55.000 Jahre ist von herausragender Bedeutung sowohl für die Archäologie als auch die Geowissenschaften. In den letzten Jahren haben zahlreiche Studien an der Erweiterung der Radiokohlenstoff-Kalibrationskurve (INTCAL working group) und an der Rekonstruktion des Paläo-Reservoireffekts in marinen Archiven gearbeitet.
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